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Umstieg von Windows auf Linux: Ich bin von Windows auf Linux umgestiegen. Die Distribution war dabei für mich klar, weil wir auf der Arbeit nur Produkte von SUSE bzw. Novell einsetzen. openSUSE 11.0 ist dabei die neuste Version für Privatanwender wie mich. openSUSE ist, im Gegensatz zu Windows, völlig kostenlos. Mehr ...

Umstieg von Windows auf Linux

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© kde.org: Logo des KDE ®

Ich bin von Windows auf Linux umgestiegen. Die Distribution war dabei für mich klar, weil wir auf der Arbeit nur Produkte von SUSE bzw. Novell einsetzen. openSUSE 11.0 ist dabei die neuste Version für Privatanwender wie mich. openSUSE ist, im Gegensatz zu Windows, völlig kostenlos.

Der Wunsch zu Linux zu wechseln ist bei mir schon lange vorhanden. Aber jede SuSE-Version brachte ihre Tücken:

  • SuSE 8.0: MP3-Dateien ließen sich nicht abspielen.
  • SuSE 9.3: Die Video-Codes DIVX und XVID konnten nicht abgespielt werden.

Dazu kamen immer wieder Probleme mit dem KDE, der einfach so mal eingefroren ist. Ich habe in den letzten Jahren natürlich viel über die Prozesse von Linux gelernt, also würde mich das Einfrieren des KDE heute nicht mehr vor so große Probleme stellen, wie noch vor einigen Jahren.

Zitat aus dem Wikipedia
openSUSE, ehemals SUSE Linux und SuSE Linux Professional, ist eine Linux-Distribution der Firma Novell, beziehungsweise deren Tochterunternehmen Suse Linux GmbH (Software- und System-Entwicklungsgesellschaft GmbH, Nürnberg).

Was hat mich zu dem Umstieg bewogen? Hauptsächlich frustriert mich unter Windows die "Nicht-Unterstützung-des-eingeschränkten-Benutzers". Viele Windows-Programme erwarten, dass ich Administrator-Rechte habe. Einem Brennprogramm wie "DeepBurner", das Freeware ist, mache ich dabei gar keine Vorwürfe, dass es nur als Administrator mein DVD-Laufwerk erkennt. Aber professionelle und teure Software wie Norton Internet Security sollte in der Lage sein mit "Ausführen als ..." dem eingeschränkten Benutzer "CVB" Admin-Rechte zu gewähren. Da aber ging leider gar nichts.
Linux hat für mich aber den weiteren Vorteil, dass ich Shell- und Perl-Programmierung behersche und ich mir so einfach mal zwanzig Verzeichnisse vom Format "2008-07-25" anlegen lassen kann und das im Wochenrhythmus. Auch die Cronjobs gefallen mir unter Linux viel besser als das Windows-Äquivalent.

Fazit: Ich werde wohl kein Windows mehr auf meiner Haupt-Workstation einsetzen.

Meine Lieblingsfeatures von Linux

Neben den Dingen, die ich oben schon erwähnt habe, gibt es noch Features, die ich sehr schön finde oder die es unter Windows nicht gibt:

  • Das inoffizielle Wiki von openSUSE beantwortet meine Fragen zu 90%. Auch wenn sich nicht immer alle Probleme nur mit dem Wiki lösen lassen, so gibt es immer Hintergrundinformationen, die sehr nützlich sind. Ein Wiki in der Größenordnung gibt es für Windows nicht.
  • Die kostenlose Hilfe, die es in Foren für openSUSE gibt wird man für Windows nicht finden. Für nahezu jede Fehlermeldung unter Linux liefert Google Suchergebnisse. Ich habe zwar oft das Pech, dass auf meine (schwierigen) Fragen nicht geantwortet wird, aber bei einfachen Sachen bekommt man sehr qualifizierte Hilfe. Andererseits habe ich einmal hervorragenden Support bekommen, als ich meinen Strato-Server abgeschossen habe und der letzte Post zu meinem Problem um 2:10 (nachts!) kam.
  • Ich kann meinen Bildschirmhintergrund alle fünf Minuten ändern lassen *freu*.
  • Was unter WinXP dann auch ins Betriebssystem integriert wurde, gibt es beim KDE schon länger: Die Diashow für den Bildschirmschoner.
  • vollautomatische Installation aus dem Repository von "downloads.opensuse.org". Es gab keinen Software-Wunsch (FTP, SCP, Samba, NVIDIA-Treiber, etc.), den ich nicht über das Repository installieren konnte.
  • Im Gegensatz zum Windows Media Player kann ich bei "kaffeine" die Shortcuts konfigurieren.

Natürlich lassen sich einige der genannten Features auch unter Windows realisieren, aber sicher nicht aus einem einzigen Repository.

Die Installation

Die Installation ist denkbar einfach: ISO herunterladen, auf CD brennen und von der CD booten. Bei mir war es jedoch nicht so einfach, weil ich natürlich (ganz das Spielkind :-) etwas Neues, nämlich eine Netzwerkinstallation ausprobieren wollte. Die Netzwerkinstallation setzten einen Router im LAN voraus, damit die Pakete aus dem Internet bzw. dem Repository geladen werden können. Folgenden Ablauf hatte ich mir erhofft:

Das hat so auch wunderbar geklappt, aber ich habe während der Installation einen kleinen, aber schwerwiegenden Fehler gemacht. Bei der Installation wurden einige Pakete nicht gefunden. Heute weiß ich, dass es sich um Verbindungsprobleme gehandelt hat. Anstatt "Ignorieren" hätte ich "Wiederholen" klicken müssen und die Verbindung wäre erneut versucht worden. So konnte das Paket "PAM" nicht richtig installiert werden und "PAM" wird für die Authentifizierung benötigt. Demnach konnte ich mich nicht anmelden, als die Installation fertig war.

Probleme

In Arbeit ... http://opensuse-community.org/nvidia.ymp http://beagle-project.org/Troubleshooting_CPU

[ erstellt am Freitag, 25. Juli 2008 um 16:58:55 ]

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